Die Entstehungsgeschichte von Wiener Nimmerland
Unsere Geschichte begann mit dem Verein Supertramps, der ehemaligen Obdachlosen ermöglichte, ihre persönlichen Erfahrungen bei sozialen Stadtführungen zu teilen. Dabei ging es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern auch um Sensibilisierung und Aufklärung für Themen wie Obdachlosigkeit, Sucht und soziale Ausgrenzung.
Niemand hätte gedacht, dass ein paar dumme Lebensentscheidungen und eine damit einhergehende Drogenvergangenheit mal als Referenz zählen würden, doch genau das qualifizierte Martin als Guide für die Supertramps. Als diese Ende 2021 ihre Touren einstellten, hätte er damit aufhören müssen. Doch für ihn war klar: Diese Arbeit bedeutete ihm zu viel, um sie einfach aufzugeben.
Martin hatte seinen Traumjob gefunden – eine Möglichkeit, aus seinen Fehlern etwas Sinnvolles zu machen, Menschen mit seiner Geschichte zu erreichen und Jugendlichen eine neue Perspektive zu geben. Jedoch war die Selbstständigkeit ein gewaltiger Schritt voller Unsicherheiten – Steuern, Versicherungen und Buchhaltung, ein Bereich, mit dem er nie zu tun hatte. Hierbei unterstützte ihn seine Freundin Nadine und kümmerte sich um Organisation und Bürokratie – dadurch wurde Wiener Nimmerland schließlich Realität.
Von Anfang an war unser Ziel, nicht nur Martin eine Bühne zu bieten, sondern auch anderen ehemals Betroffenen die Chance zu geben, von ihren Lebenserfahrungen zu erzählen. Aufgrund fehlender angemessener Vergleichsmöglichkeiten in dieser Branche, war es uns umso wichtiger, eine transparente und faire Entlohnung zu gewährleisten. Daher erhalten unsere Tourguides keinen Niedrig-Stundenlohn. Sondern erhalten eine leistungsgerechte Vergütung, die ihren Beitrag wertschätzt und werden direkt am Umsatz ihrer Touren beteiligt.
Dank der vielen Teilnehmer, die uns unterstützen, und Schulen, die unsere Touren als außergewöhnliches Bildungsangebot in ihren Unterricht integrieren, konnte Wiener Nimmerland Anfang 2025 wachsen: Mit Nico haben wir die perfekte Ergänzung für unser Team gefunden! Er ist jung, direkt und erreicht mit seiner Geschichte besonders Jugendliche auf Augenhöhe.
Wie bereits erwähnt, wollen wir unbedingt weiteren ehemaligen Betroffenen die Möglichkeit geben, ihre Vergangenheit in etwas Positives zu verwandeln und unser Team weiterwachsen lassen, sobald es möglich ist.
Seit der Gründung vor 3,5 Jahren, hatten wir…
Über
Touren
in über
Stunden
mit über
Teilnehmer*innen
Teil-
nehmer
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Das Team von
Wiener Nimmerland
Martin ist nicht nur Gründer und Inhaber von Wiener Nimmerland, sondern hat mit dieser Arbeit seine wahre Berufung gefunden. Mit seiner offenen, authentischen Art und seinem mitreißenden Erzählstil zieht er die Menschen in seinen Bann.

Seine Tour ist ein schonungsloser Einblick in die Realität der Wiener Drogenszene und zeigt, wie schwer und langwierig der Weg aus der Sucht ist. Dabei geht es ihm nicht um Mitleid, sondern darum, Vorurteile abzubauen und zu verdeutlichen, dass hinter jeder Sucht und Obdachlosigkeit eine Geschichte steckt. Während er über die Herausforderungen des Entzugs aus seinem Leben auf der Straße erzählt, verbindet er harte Realität mit gesellschaftskritischen Gedanken und einer Prise schwarzem Humor.
Nico ist unser zweiter Tourguide – und sein Leben könnte kaum bewegender sein. Mit gerade einmal 22 Jahren hat er bereits fünf Jahre Obdachlosigkeit und eine langjährige Drogensucht hinter sich – ein Leben, das für viele unvorstellbar ist.

Mit seiner Tour zeigt er, wie schnell Normalität aus den Fugen geraten kann und, wie es ist, als Jugendlicher auf der Straße zu überleben. Mit seiner direkten, ungeschönten Art spricht er besonders junge Menschen auf Augenhöhe an. Sein Ziel ist es, mit seiner Geschichte wachzurütteln und klarzumachen, dass jeder schneller in dieser Situation landen kann, als man denkt.
Nadine ist das organisatorische Rückgrat von Wiener Nimmerland. Neben ihrem Elektrotechnik-Studium sorgt sie im Hintergrund dafür, dass alles läuft – von der Buchhaltung über die Terminplanung bis zur Kommunikation mit den Schulen – sodass Martin und Nico sich einfach auf ihre Touren konzentrieren können.

Mit ihrer strukturierten, fast perfektionistischen – aber doch leicht chaotischen – Art, hält sie Wiener Nimmerland am Laufen und sorgt dafür, dass es nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern auch ein funktionierendes Unternehmen ist.
Martin ist nicht nur Gründer und Inhaber von Wiener Nimmerland, sondern hat mit dieser Arbeit seine wahre Berufung gefunden. Mit seiner offenen, authentischen Art und seinem mitreißenden Erzählstil zieht er die Menschen in seinen Bann.
Seine Tour ist ein schonungsloser Einblick in die Realität der Wiener Drogenszene und zeigt, wie schwer und langwierig der Weg aus der Sucht ist. Dabei geht es ihm nicht um Mitleid, sondern darum, Vorurteile abzubauen und zu verdeutlichen, dass hinter jeder Sucht und Obdachlosigkeit eine Geschichte steckt. Während er über die Herausforderungen des Entzugs aus seinem Leben auf der Straße erzählt, verbindet er harte Realität mit gesellschaftskritischen Gedanken und einer Prise schwarzem Humor


Nico ist unser zweiter Tourguide – und sein Leben könnte kaum bewegender sein. Mit gerade einmal 22 Jahren hat er bereits fünf Jahre Obdachlosigkeit und eine langjährige Drogensucht hinter sich – ein Leben, das für viele unvorstellbar ist.
Mit seiner Tour zeigt er, wie schnell Normalität aus den Fugen geraten kann und, wie es ist, als Jugendlicher auf der Straße zu überleben. Mit seiner direkten, ungeschönten Art spricht er besonders junge Menschen auf Augenhöhe an. Sein Ziel ist es, mit seiner Geschichte wachzurütteln und klarzumachen, dass jeder schneller in dieser Situation landen kann, als man denkt.
Nadine ist das organisatorische Rückgrat von Wiener Nimmerland. Neben ihrem Elektrotechnik-Studium sorgt sie im Hintergrund dafür, dass alles läuft – von der Buchhaltung über die Terminplanung bis zur Kommunikation mit den Schulen – sodass Martin und Nico sich einfach auf ihre Touren konzentrieren können.
Mit ihrer strukturierten, fast perfektionistischen – aber doch leicht chaotischen – Art, hält sie Wiener Nimmerland am Laufen und sorgt dafür, dass es nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern auch ein funktionierendes Unternehmen ist.

Warum der Name „Wiener Nimmerland“?!
- Der Name symbolisiert eine unsichtbare Parallelwelt, die direkt vor unseren Augen existiert, aber oft übersehen wird. Obdachlose Menschen leben mitten unter uns – und doch werden sie im Alltag kaum wahrgenommen.
- Für Martin war Wien einst sein eigenes Nimmerland. Als Jugendlicher, der sich weigerte, erwachsen zu werden, landete er auf der Straße – unsichtbar für die Gesellschaft, aber frei in einer Welt, in der er nichts zu verlieren hatte. Die Stadt wurde zu seinem Zufluchtsort und er musste lernen, sich in diesem verborgenen Nimmerland zurechtzufinden.
Unsere Tourguides sind keine ausgebildeten Fremdenführer! Wir bieten keine konventionellen Stadtführungen an, in denen etwas über die Kultur und Geschichte Wiens erzählt wird! Wir zeigen keine Sehenswürdigkeiten und könnten auch nichts über diese erzählen!
